Kassieren per Mobile Payment

Bezahlen mit dem Smartphone – keine Zukunftsmusik

Immer mehr Gewerbetreibende bieten Mobile Payment an. Als Händler können Sie von diesem Trend profitieren. Denn vor allem jüngere Generationen schätzen es, das Smartphone vielseitig einsetzen zu können. Zudem bietet das kontaktlose Bezahlen Händlern, Gastronomen und anderen Unternehmen mit Bezahlterminals noch weitere Vorteile wie beispielsweise die schnelle Abwicklung der Bezahlung.

Mobile Payment

Voraussetzungen für den Umstieg auf Mobile Payment

Bezahlterminal mit NFC-Technik

Um Mobile Payment anbieten zu können, muss Ihr Bezahlterminal mit NFC-Technik ausgestattet sein. Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication – einfach übersetzt: Nahfeldfunk. Ihre Kunden erkennen am Wellensymbol auf dem Terminal, dass sie bei Ihnen kontaktlos bezahlen können. Um die Funktion zu aktivieren, reicht oftmals ein Software-Update durch Ihren Netzbetreiber. Alternativ lassen sich manche Terminals um NFC-fähige externe Kontaktlos-Leser erweitern.

Kontaktlos bezahlen mittels girocard oder Kreditkarte

Der Umstieg auf NFC-Technik lohnt sich, weil Sie auf diese Weise Ihren Kunden ein zeitgemäßes und bequemes Bezahlverfahren anbieten können. Die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens existiert schon länger und funktioniert auch ohne Smartphone. Dazu muss der Kunde nur seine girocard oder Kreditkarte mit Kontaktlos-Funktion an das Wellensymbol am Lesegerät des Bezahlterminals halten. Bei einem Betrag von bis zu 25 Euro ist bei den meisten Bezahlvorgängen die Eingabe der PIN nicht zwangsläufig notwendig.

Kunden benötigen die passende Ausstattung

Für Händler und Unternehmen ist es relativ einfach, Mobile Payment anzubieten. Kunden müssen dafür über eine passende Kredit- oder Debitkarte, ein Smartphone sowie eine Bezahl-App verfügen, die alle aufeinander abgestimmt sind. Zudem muss das Smartphone mit einem NFC-Chip ausgestattet sein. Doch inzwischen sind die technischen Voraussetzungen einfacher geworden. Denn seit dem 13. August 2018 lassen sich die digitale girocard und die digitale Kreditkarte in die VR-BankingApp integrieren, um damit kontaktlos zahlen zu können. Damit erweitert sich der potenzielle Nutzerkreis für Händler und Gewerbetreibende.

Vorteile des kontaktlosen Bezahlens

Mobile Payment im Trend

Während sich die Deutschen bei der Nutzung kontaktloser Zahlungsmittel noch ein wenig zurückhalten, haben sich diese in Großstädten wie London oder Tokio schon durchgesetzt. Dort ist es üblich, Busfahrkarten, den Kaffee zum Mitnehmen oder das Mittgassen per Smartphone oder kontaktloser Karte zu bezahlen.

Mehr kontaktlose Bezahlvorgänge bedeuten weniger Kosten

Die Nutzung mobiler Bezahlverfahren bringt viele Vorteile mit sich:

  • Bezahlvorgänge können noch schneller erfolgen.
  • Die Kosten für Bargeldbearbeitung sinken.
  • Die Diebstahl- und Falschgeldrisiken minimieren sich.
  • Der Terminalverschleiß durch Einstecken der Karten reduziert sich.

Geldbeträge per Funk übertragen – wie sicher ist das?

So kommt beim Mobile Payment nichts dazwischen

Die betriebswirtschaftlichen Vorteile von Mobile Payment liegen für Händler und Dienstleister auf der Hand. Doch einige Kunden haben beim kontaktlosen Geldtransfer noch ein mulmiges Gefühl. Fakt ist: Der Abstand zwischen Smartphone und Lesegerät darf maximal vier Zentimeter betragen, was unbeabsichtigte Zahlungen verhindert. Zudem machen folgende Faktoren ein Auslesen der Daten während des Bezahlvorgangs sowie eine unautorisierte Abbuchung durch Dritte unmöglich.

Darum ist Bezahlen mit dem Smartphone so sicher

  • Nur wenige Daten sind beim kontaktlosen Bezahlen frei auslesbar. Dazu gehören die Kartennummer, die Bankleitzahl, die Kontonummer, Gültigkeitsdatum und Länderkennung der Karte sowie technische Daten zur Steuerung der Transaktion.
  • Es kann immer nur eine Transaktion erfolgen. Identifiziert das Lesegerät mehrere Karten gleichzeitig, bricht es die Transaktion sofort ab.
  • Bei Beträgen von mehr als 25 Euro ist bei den meisten Banken zusätzlich die Eingabe der PIN erforderlich.

Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2018.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine ausführliche Beratung etwa durch den Anbieter Ihrer Bezahlterminals oder Ihren Netzbetreiber nicht ersetzen.