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Volksbank Plochingen eG übt Schulterschluss mit Schulen

IHK vermittelt Bildungspartner­schaft mit Realschule und Gymnasium

Vergangene Woche setzten Kora Sellke, Rektorin der Realschule, und Udo Bochinger, Rektor des Gymnasiums, ihre Unterschrift unter einen Kooperationsvertrag mit der Volksbank Plochingen eG. „Bildungspartner­schaft“ nennt sich die Kooperation zwischen Schulen und Unternehmen. Vom Land und der IHK gefördert, zielt die Partnerschaft darauf ab, Schülern frühzeitig Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt zu ermöglichen und ihre sozialen Kompetenzen zu fördern.

„Wir haben uns eine solche Kooperation reiflich überlegt und gehen diese Partnerschaft in der Verantwortung für die Gesellschaft und die jungen Leute ein“, sagte Volker Schmelzle, Vorstandsmitglied der Volksbank Plochingen. Bereits jetzt, ergänzte seine Vorstandskollegin Sandra Achilles, stelle die Volksbank überdurchschnit­tlich viele Ausbildungsplätze zur Verfügung: „Unsere Ausbildungsquote ist mit 17 Prozent doppelt so hoch wie allgemein in der Wirtschaft.“ Mit der Bildungspartner­schaft biete die Volksbank Plochingen Schülern des Gymnasiums und der Realschule nun noch mehr Gelegenheit, die Arbeitswelt in der Bank und wirtschaftliche Zusammenhänge kennenzulernen, so Schmelzle. Den Schülern und Schülerinnen wird in der Volksbank Plochingen nicht nur ein Bewerbungstraining angeboten, die Palette der Zusammenarbeit im Rahmen der Kooperation umfasst neben Praktika auch die Teilnahme am Börsenspiel der Volksbank, Projektarbeiten bis hin zu Vorträgen, die Fachleute der Bank über die verschiedensten Themen an der Schule halten. Manfred Kempf sowie Ralf Litschke von der Industrie- und Handelskammer (IHK) freuten sich über das Engagement der Bank: „Durch die Kooperation können Synergien entstehen, die für beide Seiten nutzbar sind, und für die Schüler können so ganz tolle Brücken hinein ins Leben gebaut werden,“ so Litschke.

Industrie- und Handelskammer als Mittler zwischen Schule und Wirtschaft

„Jeder Schule einen Partnerbetrieb“, das sei das erklärte Ziel der Vereinbarung zwischen Land und Wirtschaft, die auf Initiative der Industrie- und Handelskammer im November 2008 geschlossen wurde, erzählte Litschke. Damit solle die bisherige Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben auf eine neue Grundlage gestellt werden. Mit den Bildungspartner­schaften, so Litschke weiter, könnten Unternehmen auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsreife von Schulabgängern leisten. Darüber hinaus erleichtere eine Bildungspartner­schaft die Kontaktaufnahme zu den Nachwuchskräften von morgen. Und letztendlich, so der IHK-Vertreter, sei eine Bildungspartner­schaft zwischen Schulen und Unternehmen auch ein „Standortbekenntnis des Unternehmens, das öffentlich wahrgenommen wird.“ Gute Perspektiven für beide Seiten sieht auch Udo Bochinger: „Das ist eine hervorragende gegenseitige Ergänzung und es wäre wünschenswert, wenn im Bildungsbereich eine größere Bandbreite solcher Netzwerke geschaffen werden könnte. Wir leben in einem Land ohne Rohstoffe, unser größtes Gut, das wir haben, ist unser hoher Bildungsstandard“, so der Rektor des Gymnasiums.

Auch Kora Sellke schätzt die neue Partnerschaft mit der Volksbank: „Wir freuen uns sehr über die Bildungspartner­schaft mit der Volksbank Plochingen. Als "mittlere“ Schulart innerhalb des dreigliedrigen Schulsystems hat die Realschule die wichtige Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler nach bestandener Mittleren Reife auf eine best mögliche berufliche Zukunft vorzubereiten. Der Schulterschluss mit der Volksbank ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig vertiefte Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt zu bekommen, darüber hinaus lernen sie bei Betriebsführungen und Praktika die typischen Berufsfelder einer Bank kennen. Eine für uns sehr wichtige Komponente der Kooperation ist das Bewerbertraining, welches durch den Personalvorstand der Volksbank Plochingen durchgeführt wird. Hier spüren unsere Schülerinnen und Schüler den Ernstfallcharakter, da Fachleute in Sachen Personalauswahl konkret Tipps geben und unseren Schülern so ein wichtiges Regulativ bieten.“ Nicht zuletzt, so Sellke, biete die Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Bank gute Chancen für unsere Schulabgänger, sehr frühzeitig wichtige Kontakte zu knüpfen und sich bei sehr guter Eignung beispielsweise im Rahmen eines einwöchigen Praktikums in Klasse 9, auch für ein Ausbildungsver­hältnis ins Gespräch zu bringen.

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